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MEINE PERSÖNLICHEN WISHCRAFT-ERFAHRUNGEN
Ich entdeckte Wishcraft rein zufällig während eines Urlaubs
in New York. Beim Stöbern
in einem Buchladen sprachen mich die Bücher von Barbara Sher an.
Auf der Rückreise
begann ich mit der Lektüre und wurde sofort von Barbaras Art zu schreiben
in den Bann
gezogen. Sie lieferte praktisches und bodenständig formuliertes psychologisches
Wissen,
voller Humor und Warmherzigkeit. Zu Hause wollte ich die Bücher in
deutsch lesen, konnte
sie aber nirgends finden. Konnte es sein, dass sie noch gar nicht übersetzt
waren?
Da stieg ein Gedanke in mir auf:"Ach, wenn ich doch diese tolle Autorin
und das, was sie
zu sagen hat, nach Deutschland bringen könnte". Damit hatte
ich, ohne es zu wissen, meine
neue berufliche Laufbahn benannt. Allerdings dauerte es eine Zeitlang,
bis sie sich entfaltete.
Denn die spontane Idee, Barbara und ihren Ansatz nach Deutschland zu holen,
wurde schnell
durch Verstandesargumente in die Flucht geschlagen: "Was bildest
du dir eigentlich ein?";
"Die werden gerade auf dich gewartet haben"; "Du bist ja
verrückt", usw.
Es dauerte ein halbes Jahr bis ich, durch die Lektüre von Wishcraft
ermutigt, meinen Wunsch
ernst nahm und die ersten kleinen Zwischenziele feststeckte. Sie kamen
mir immer noch
riesengroß vor, aber mit der Hilfe eines zusammen mit vier Freundinnen
gegründeten Erfolgs-
teams überwandt ich meine Ängste und Zweifel und begann, mein
Ziel zu verwirklichen: Am
Wochenende, nach Feierabend und im Urlaub, Schritt für Schritt und
Monat für Monat entfaltete
sich nebenbei mein neuer Beruf. In 2001 ernannte mich Barbara Sher zu
ihrem "German
Director" und ich machte mich als ihre autorisierte Trainerin selbstständig.
Zurückblickend
kann ich sagen, dass all das (und vieles mehr!) passiert ist, weil ich
einen "verrückten" Wunsch
ernst nahm. Seit dem nehme ich verrückte Wünsche und Gedanken
häufiger ernst und möchte
auch Sie dazu ermutigen. Denn es gilt das Wort von Barbara Sher: "Wir
fegen unsere Träume
vom Tisch, weil sie uns unrealistisch oder überspannt vorkommen.
Und dann sagen wir:
´ich weiß nicht, was ich will und welche Träume ich habe`."
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